Fragen und Antworten
Wir haben uns für das Eintrittsalter von 21 Jahren entschieden, da wir aufgrund der gesetzlichen Anforderungen keine Sonderregeln für jüngere Menschen berücksichtigen wollen.
Im Verein fallen viele Aufgaben an, deren Erledigung zuverlässige Mitwirkende benötigen. Mitglieder können sich verpflichtend engagieren um Aufgaben dauerhaft zu übernehmen, können aber auch einfach bei bereits laufenden Prozessen helfen. Ansonsten wünschen wir uns, das Mitglieder zu unseren Treffen erscheinen und aktiv am Prozess mitarbeiten und das gemeinsame Bewusstsein zu stützen.
Aufgabengebiete sind zum Beispiel:
- Zukunftsorientierte Planung und Organisation
- Ausbau der Anbauhalle
- Öffentlichkeitsarbeit
- Ausbau und Gestaltung von Online-Angeboten
- Gestaltung von Vereinstreffen
- Betreuung der Pflanzen
- Automatisierung der Pflanzenversorgung
- Hilfe beim Ernte- und Trocknungsprozess
- Hilfe bei der Ausgabe
- Sammlung und Bereitstellung von finanziellen Mitteln für den Erhalt des Vereins
Die maximale Anzahl der Mitglieder richtet sich nach der Kapazität der Anbauflächen. Aktuell schätzen wir unsere maximale Auslastung auf etwa 150 - 200 Mitglieder. Sollten wir unsere Auslastung überschreiten, werden Expansionspläne greifen, welche aber zur Zeit noch nicht benötigt werden.
Die gesetzliche Regelung für die Abgabe durch Anbauvereinigungen gibt uns eine klare monatliche Pro-Kopf-Begrenzung vor, die bei uns nachgehalten und kontrolliert wird.
- Blüten / Hasch: maximal 25g pro Tag und 50g pro Monat
- Stecklinge: maximal 3 ungewurzelte Stecklinge
- Samen: maximal 6 pro Person.
Diese Angaben richten sich nach den aktuellen gesetzlichen Vorgaben.
Ja, es gibt ein Vereinshaus in Niederdielfen, welches wir im Laufe der Zeit ausbauen um dort unsere regulären Mitgliederversammlungen und Informationsveranstaltungen abzuhalten. Das Vereinshaus befindet sich außerhalb der Abaustätte, da der Gesetzgeber eine strikte Trennung fordert.
Innerhalb, sowie in der Nähe der Abaustätte ist der Konsum nicht erlaubt. Für die Örtlichkeiten des Vereinsheims gelten freiere Regeln.
Es wird geregelte Termine geben, die intern mit den Mitgliedern geplant und kommuniziert werden. Die finanzielle Abwicklung erfolgt über das aufladen von s.g. Credits innerhalb der HanfApp, die den Gegenwert gelten. Für vereinzelte Fälle wird vor Ort eine Möglichkeit der Kartenzahlung per Lastschrift bereitgestellt. Aufgrund des Sicherheitsrisikos wird kein Bargeld akzeptiert.
Die Gestaltung der Credit-Preise erfolgt nach Erhaltungs-, Anbau- und Verarbeitungskosten. Eingangs werden wir einen Preis von 8€ pro Gramm anstreben und versuchen Diesen im Interesse unserer Mitglieder stabil zu halten. Somit wissen wir erst nach Abschluss eines vollständigen Durchlaufs, wie hoch die tatsächlichen Kosten waren. Durch Initiative, Mithilfe und Spenden ließe sich über Varianz verhandeln.
Nein! Es gibt kein zentrales Register, an das wir in irgendeiner Weise melden. Datenaustausch mit öffentlichen Stellen erfolgt lediglich anonymisiert und gilt statistischen und regulatorischen Zwecken.
Es gibt eine feste Vereinsgenetik, die bei jedem Durchlauf angebaut wird. Zudem werden pro Durchlauf 2-3 Genetiken durch Abstimmung mit den Mitgliedern ausgewählt. Die Erfahrung zeigt, dass wir uns spezialisieren müssen, um Überblick und Kontrolle über Wachstum und Ertrag zu behalten.
